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Girokonto ohne Schufa - Das muss man bei der Eröffnung beachten

Girokonto ohne Schufa - Das muss man bei der Eröffnung beachten

23. September 2009

Wessen Schufaauskunft mit Negativeinträgen belastet ist, für den ist es in der Regel schwierig bis unmöglich, bei einer deutschen Bank ein Konto zu eröffnen. In der Regel setzen die meisten Banken eine einwandfreie Schufaauskunft voraus, damit ein Konto eröffnet wird. Selbst das sogenannte Guthabenkonto, zu dessen Eröffnung und Führung sich die Banken im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung verpflichtet haben, wird oft verweigert.

Für die Betroffenen bleibt da oft nur ein Ausweg: Ein Girokonto ohne Schufa muss her. In der Praxis ist das auch gar nicht so schwer. Denn viele Banken oder Dienstleister bieten aktiv ein Girokonto ohne Schufa an oder vermitteln ein Girokonto ohne Schufa von einer Partnerbank. Diese Institute verzichten zwar in der Regel vollkommen auf die Einholung einer Schufaauskunft, räumen anderseits aber auch so gut wie nie einen adäquaten Dispokredit ein. In der Regel sind Kontoverfügungen, die über das entsprechende Kontoguthaben hinausgehen, daher nicht möglich.

Auch die Aushändigung einer ec Karte ist in der Regel nicht vorgesehen. Dies liegt vor allem daran, dass ec Karten bei der Teilnahme am elektronischen Lastschriftverfahren eine Kontoüberziehung verursachen können, was bei Girokonten ohne Schufa in der Regel nicht vorgesehen ist. Stattdessen sind viele schufafreie Girokonten mit einer Prepaid Kreditkarte verbunden, durch die zwar ganz erhebliche Jahresgebühren entstehen, die Kontoinhaber allerdings weitestgehend am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen können. Zahlreiche Konten enthalten auch nur eine ATM Karte, mit der ausschließlich Bargeldabhebungen vorgenommen werden können. Zum Einsatz im bargeldlosen Zahlungsverkehr sind ATM Karten dagegen nicht geeignet.

Bei der Wahl des passenden Anbieters sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine seriöse Adresse handelt. Gerade im Bereich der Girokonten ohne Schufa versuchen viele Betrüger die Notsituation der potentiellen Kontoinhaber auszunutzen, um Gebühren für eine überteuerte und meistens unnötige Vermittlungsleistung zu kassieren. Denn die meisten Girokonten ohne Schufa sind ganz eindeutig auch ohne eine Vermittlung zugänglich! In diesem Zusammenhang lohnt sich eine eingehende Recherche.

Von der Gebührenstruktur her unterscheiden sich Girokonten ohne Schufa aber meistens auch ganz deutlich von normalen Girokonten. Da die Banken bei einem Girokonto ohne Schufa keine Zinseinnahmen durch den Dispositionskredit erzielen können, sind die Kontoführungsgebühren bei einem Girokonto ohne Schufa in der Regel deutlich höher als bei einem gewöhnlichen Konto. Diesen Nachteil muss man ggf. akzeptieren.

     

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