Gerichtsurteile - Urteilsbesprechungen

Gerichtsurteile für jeden verständlich aufbereitet. Interessante Urteilsbesprechungen zu Gerichtsentscheidungen

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  • Hotelzimmervermittlung mit Preisangaben ohne Serviceentgelt – KG Berlin vom 25.10.2011 – Az. 5 U 93/10

    admin 3. August 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Der Betreiber einer gewerblichen Internetseite zur Vermittlung von Hotelübernachtungen muss, auch wenn er nur als Vermittler tätig ist, die vom Verbraucher zu zahlenden Endpreise angeben. Endpreise im Sinne der Preisangabenverordnung (PAngV) sind die Preise, die einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile unabhängig von einer Rabattgewährung zu zahlen sind. Wird von dem Vermittler ein Serviceentgelt für

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  • Werbung mit Testergebnis durch Verpackungsabbildung – LG Köln vom 06.10.2011 – Az. 31 O 205/11

    admin 2. August 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Bei einer Werbung mit Testergebnissen ist eine ausreichend deutlich lesbare Fundstelle anzugeben. Dies gilt für das Landgericht Köln auch dann, wenn in einer Zeitungsanzeige für ein Lebensmittel mit einer Verpackungsabbildung geworben wird, auf der das Testlogo (hier: der Stiftung Öko- bzw. der Stiftung Warentest) und – bei genauerem Hinsehen – auch noch die Testnoten erkennbar

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  • Keine inhaltliche Abänderung einer unwirksamen Vertragsklausel durch Gerichte – EuGH vom 14.06.2012 – Az. C-618/10

    admin 1. August 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) weist anlässlich der Überprüfung eines in Spanien ergangenen Urteils darauf hin, dass das nationale Gericht eine missbräuchliche Klausel eines Vertrags zwischen einem Gewerbetreibenden und einem Verbraucher nicht inhaltlich in eine rechtlich zulässige Formulierung abändern darf. Stellt das Gericht die Unwirksamkeit einer solchen Klausel fest, kann es sie lediglich für unanwendbar erklären.

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  • Widerrufsbelehrung: unzutreffende Regelung des Fristbeginns – AG Hamburg-Wandsbeck vom 13.01.2012 – Az. 716a C 354/11

    admin 9. Juli 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Die Frist für das einem Verbraucher bei einem Fernabsatzvertrag zustehende Widerrufsrecht beginnt nach § 312d Abs. 2 BGB frühestens mit Vertragsschluss. Das Amtsgericht Hamburg-Wandsbeck sieht diese Anforderungen nicht erfüllt, wenn eine Widerrufsbelehrung die Formulierung enthält, dass die Widerrufsfrist „nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Erfüllung unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1

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  • Zulässige Ergänzung der Musterwiderrufsbelehrung – BGH vom 09.11.2011 – Az. I ZR 123/10

    admin 9. Juli 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Unternehmer, der Waren und Dienstleistungen im Internet anbietet, kann seine Informationspflichten über das Widerrufsrecht dadurch erfüllen, dass er das in § 14 BGB-InfoV für die Belehrung über das Widerrufs- und Rückgaberecht bestimmte Muster der Anlage 2 in Textform verwendet. Dabei ist es unschädlich, wenn er dem Mustertext den einleitenden Satz „Verbraucher haben das folgende

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  • Unwirksame Befristung von Gutscheinen – AG Köln vom 04.05.2012 – Az. 118 C 48/12

    admin 2. Juli 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Bietet ein Unternehmen zu Werbezwecken auf einer Internetplattform (wie z.B. „Groupon“) herunterladbare Gutscheine an, kann die Geltungsdauer der Gutscheine nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf ein Jahr beschränkt werden. Die Befristung der Gutscheine auf ein Jahr verstößt gegen den Grundgedanken einer grundsätzlich dreijährigen Verjährungsfrist und ist als allgemeine Geschäftsbedingung daher unwirksam. Urteil des AG Köln

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  • Mobilfunk-AGB: unzulässige Gebühr für Rückzahlung eines Prepaidguthabens – OLG Schleswig vom 27.03.2012 – Az. 2 U 2/11

    admin 23. Juni 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Das Oberlandesgericht Schleswig hat eine Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Anbieters von Mobilfunkleistungen für unwirksam erklärt, wonach dem Kunden eine Gebühr für die Auszahlung von Restguthaben bei der Beendigung eines Prepaid-Mobilfunkvertrags berechnet werden sollte. Dem Kunden steht nach Vertragsbeendigung ein Anspruch auf Rückzahlung eines Prepaid-Guthabens zu, auch ohne dass dies in den Vertragsbedingungen

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  • Kundenfang durch versteckte Entgeltpflicht bei Internetangebot – LG Berlin vom 21.10.2011 – Az. 50 S 143/10

    admin 24. Mai 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Ist auf der Internetseite eines gewerblichen Onlineanbieters die Entgeltpflicht für eine Dienstleistung auf dem Anmeldeformular und den später übersandten Allgemeinen Geschäftsbedingungen so versteckt, dass ein durchschnittlich aufmerksamer Nutzer die Gebührenpflicht des Angebots nicht erkennt, kommt kein rechtswirksamer Vertrag zustande. Urteil des LG Berlin vom 21.10.2011 Aktenzeichen: 50 S 143/10 MMR 2012, 95

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  • Widerrufsrecht bei Persönlichkeitsanalyse durch Internetpartnervermittlung – LG Hamburg vom 31.01.2012 – Az. 312 O 93/11

    admin 10. Mai 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Bei sogenannten Fernabsatzverträgen (Versandhandel, Internet) steht dem Verbraucher nach dem Gesetz ein Widerrufs- und Rückgaberecht zu (§ 312d BGB). Dies gilt jedoch dann nicht, wenn Waren geliefert werden, die nach Kundenspezifikation hergestellt wurden (§ 312d Abs. 4 Nr. 1 BGB). Diese Vorschrift ist jedoch nur auf Waren und nicht auf Dienstleistungen anwendbar. Im Einzelfall kann

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  • Änderung der Prämienbedingungen eines Bonusmeilenprogramms – LG Köln vom 16.03.2012 – Az. 32 O 317/11

    admin 2. Mai 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Vielflieger, der im Rahmen des Bonusmeilenprogramms der Lufthansa 887.000 Meilen angesammelt hatte, wehrte sich erfolgreich gegen eine Anfang 2011 vorgenommene Änderung der Prämienbedingungen, wonach seitdem durchschnittlich 15 bis 20 Prozent mehr Meilen für das Eintauschen in interkontinentale Flüge erforderlich sein sollten. Dies führte zu einem teilweisen Verlust der angesammelten Flugmeilen des Kunden. Das Landgericht

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  • Anforderungen an vertraglich vereinbartes Widerrufsrecht – LG Dessau-Roßlau vom 14.01.2011 – Az. 2 O 924/09

    admin 28. April 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Wurde einem Kapitalanleger bei der vertraglichen Vereinbarung über dessen Fondsbeitritt ein zweiwöchiges Widerrufsrecht eingeräumt, obwohl kein Haustürgeschäft und auch kein anderes Rechtsgeschäft vorlagen, für die der Gesetzgeber ein Widerrufsrecht des Verbrauchers vorschreibt, muss auch dieses vertraglich vereinbarte Widerrufsrecht den gesetzlichen Anforderungen des § 312 BGB genügen. Entspricht die Vereinbarung nicht der gesetzlichen Regelung, ist der

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  • Kein generelles Umtauschrecht – AG München vom 27.12.2011 – Az. 155 C 18514/11

    admin 25. April 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Um gegenüber dem Internethandel, der Verbrauchern aus gesetzlichen Gründen ein Widerrufsrecht einräumen muss, konkurrenzfähig zu bleiben, akzeptiert in der Regel auch der Einzelhandel einen Umtausch oder eine Rückgabe der Ware ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes binnen einer angemessenen Frist (meist zwei Wochen). Hierbei handelt es sich im Regelfall jedoch um eine Kulanzleistung des Einzelhändlers. Dementsprechend

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  • 14-tägige Widerrufsfrist bei unverzüglicher Widerrufsbelehrung bei eBay-Verkauf – OLG Hamm vom 10.01.2012 – Az. I-4 U 145/11

    admin 11. April 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Da die bei Fernabsatzverträgen vorgeschriebene Widerrufsbelehrung erst nach Vertragsschluss in Textform mitgeteilt werden kann, beträgt nach der überwiegenden Meinung in der Rechtsprechung die Widerrufsfrist abweichend von der sonst üblichen Zweiwochenfrist zumindest nach dem Wortlaut des Gesetzes einen Monat (§ 355 Abs. 2 Satz 2 BGB). Zum Teil wird von Juristen allerdings die Auffassung vertreten, dass

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  • Irreführende Tiefpreisgarantie – OLG Hamm vom 02.08.2011 – Az. I-4 U 93/11

    admin 6. April 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Internethändler bot Taschen, Koffer, Schulranzen und Rucksäcke mit dem werbenden Hinweis an „Wir garantieren den günstigsten Preis!“. Das Oberlandesgericht Hamm hielt diese Werbung für irreführend und damit unlauter, da der Anbieter tatsächlich nicht in jedem Fall den günstigsten Preis im Internet bot. Vielmehr sagte er seinen Kunden beim Nachweis eines günstigeren Angebots lediglich eine

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  • Fundstellenangabe bei Verwendung eines Testsiegels – OLG Köln vom 11.11.2011 – Az. 6 U 188/11

    admin 5. April 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Verbraucher messen bei ihrer Verkaufsentscheidung hierzulande Testergebnissen ganz erhebliche Bedeutung zu. Diese müssen daher – soweit möglich – überprüft werden können. Wer in einer Werbung auf das gute Testergebnis des Produkts in einer Fachzeitschrift Bezug nimmt, muss deshalb gleichzeitig die konkrete Zeitschriftenfundstelle angeben. Diese Verpflichtung zur Fundstellenangabe gilt nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln auch

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  • Widerrufsrecht bei subventioniertem Handy – LG Lüneburg vom 13.01.2011 – Az. 2 S 86/10

    admin 9. März 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Anders als bei einem Fernabsatzvertrag (insb. über Internet) steht dem Käufer beim Kauf eines Gegenstandes im Einzelhandel kein Widerrufsrecht zu. Bei dem von vielen Geschäften eingeräumten Umtausch- oder Rückgaberecht handelt es sich um Kulanz des Händlers. Ausnahmsweise kann ein Widerrufsrecht bestehen, wenn dem Käufer Zahlungserleichterungen (z.B. Stundung des Kaufpreises) oder sonstige Finanzierungshilfen gewährt werden. Letzteres

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  • Angabe des Postfachs genügt bei Widerrufsbelehrung – BGH vom 25.01.2012 – Az. VIII ZR 95/11

    admin 9. März 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Bei Fernabsatzgeschäften (insb. über das Internet) ist der Unternehmer verpflichtet, dem Verbraucher das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts sowie die Bedingungen und die Einzelheiten der Ausübung, insbesondere Namen und Anschrift desjenigen, gegenüber dem der Widerruf zu erklären ist, mitzuteilen. Der Bundesgerichtshof hat nunmehr entschieden, dass für eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung die Angabe einer Postfachadresse

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  • Hinweispflicht auf nicht bestehendes Widerrufsrecht bei Zeitschriftenabonnement – BGH vom 09.06.2011 – Az. I ZR 17/10

    admin 8. März 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Verlag muss in einer Werbeanzeige für ein Zeitschriftenabonnement, der ein Bestellformular beigefügt ist, mit dem die Zeitschrift abonniert werden kann, darauf hinweisen, dass im Falle einer Bestellung für den Verbraucher kein Widerrufsrecht besteht. In den meisten Fällen ist ein solches Widerrufsrecht aufgrund der Vorschriften der § 312d Abs. 4 Nr. 3 und § 312b

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  • Werbefirma muss Gewinnzusage einlösen – OLG Köln vom 10.11.2011 – Az. 7 U 72/11

    admin 24. Februar 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Wird durch die Gesamtgestaltung eines Werbeschreibens beim Empfänger der Eindruck erweckt, er werde einen ihm zuerkannten Gewinn erhalten, kann sich hieraus durchaus ein einklagbarer Anspruch ergeben. Einen solchen Fall nahm das Oberlandesgericht Köln bei einem Werbeschreiben an, bei dem es fett umrandet und auch ansonsten in Fettdruck und Übergröße hieß: „Dem Gewinner, Herr W., werden

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  • Unzulässige Trennung von Verkaufs- und Grundpreis bei eBay-Angebot – LG Hamburg vom 24.11.2011 – Az. 327 O 196/11

    admin 8. Februar 2012     Verbraucherrecht Urteile

    Wer Letztverbrauchern gewerbs- bzw. geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren in Fertigpackungen, offenen Packungen oder als Verkaufseinheiten ohne Umhüllung nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbietet, hat nach § 2 Preisangabenverordnung (PAngV) auch den Preis je Mengeneinheit einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile (Grundpreis) in unmittelbarer Nähe des Endpreises anzugeben. Das Landgericht Hamburg hielt

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  • Beschränkte Geltungsdauer unbenutzter Fahrkarten im Münchner Nahverkehr – AG München vom 08.06.2011 – Az. C 20589/09

    admin 28. Dezember 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Das Amtsgericht München hat entschieden, dass eine Klausel in den Beförderungsbedingungen des Münchner Verkehrs- und Vertriebsverbundes (MVV), nach der unbenutzte Einzelfahrkarten und Streifenfahrkarten drei Monate nach einer Tarifänderung ihre Gültigkeit verlieren und weder aufgebraucht noch erstattet werden können, rechtlich nicht zu beanstanden ist. Anders lautende Vorschriften der Eisenbahn-Verkehrsordnung, wonach eine Fahrpreiserstattung für unbenutzte Fahrausweise noch

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  • Unzulässige Einwilligungserklärung in Werbezusendungen in AGB – OLG Hamm vom 17.02.2011 – Az. I-4 U 174/10

    admin 9. November 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf der Internetseite eines Telekommunikationsanbieters enthielten u.a. folgende Klausel: „Ich bin widerruflich damit einverstanden, dass der Anbieter meine Kontaktdaten (Post-, E-Mail-Adresse sowie Fax- und Rufnummer) zur Beratung und Werbung ausschließlich für eigene Zwecke nutzt und mir auf diesem Wege aktuelle Produktinformationen bzw. den Newsletter zukommen lässt. Meine Einwilligung kann ich jederzeit

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  • Werbung mit „Oberpfälzer Bierkönigin“ – OLG Nürnberg vom 07.06.2011 – Az. 3 U 2521/10

    admin 5. November 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Die mit einer bestimmten Orts- oder Regionalbezeichnung verbundene Verwendung des Titels einer Bierkönigin (hier Oberpfälzer Bierkönigin) kann zu einer Irreführung der Verbraucher führen, wenn sie ausschließlich durch und für eine von mehreren ortsansässigen oder in der Region angesiedelten Brauereien durchgeführt wird und der Werbezweck nicht klar erkennbar ist. Das Oberlandesgericht Nürnberg verneinte jedoch eine für

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  • Unklare Haftungsregelung in Carsharing-Vertrag – BGH vom 23.02.2011 – Az. XII ZR 101/09

    admin 2. November 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Der Bundesgerichtshof erklärte die nachfolgende Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) eines Carsharing-Vertrages für unwirksam:“ Wird ein Fahrzeug während der Nutzungszeit des Teilnehmers beschädigt oder verursacht der Teilnehmer einen Schaden, haftet er hierfür im Rahmen der Selbstbeteiligung, deren Höhe der Tarifordnung zu entnehmen ist“. AGB-Klauseln müssen für den Verbraucher klar und verständlich sein. Dies war

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  • Kein automatisches Nachladen einer Prepaid-Karte – LG Berlin vom 18.07.2011 – Az. 38 O 350/10

    admin 26. Oktober 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Mobilfunkkunde hatte einen Prepaid-Tarif gewählt, den der Anbieter im Internet mit „einfach abtelefonieren, erhöhte Kostenkontrolle, automatische Aufladung möglich“ beworben hatte. Dabei hatte der Kunde sich für die Option „Webshop-Aufladung 10“ entschieden. Danach darf der Anbieter die Prepaid-Karte automatisch aufladen, sobald der Kunde eine bestimmte Guthabengrenze erreicht hat. Ende August 2009 stellte ihm der Mobilfunkanbieter

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  • BGH prüft Preisanpassungsklauseln in Fernwärmelieferverträgen – BGH vom 06.04.2011 – Az. VIII ZR 66/09

    admin 15. September 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte der Verbraucher gegenüber von Fernwärmelieferanten verwendeten Preisanpassungsklauseln mit zwei Urteilen gestärkt. Preisanpassungsklauseln werden den Anforderungen der Fernwärmeverordnung nur dann gerecht, wenn sie neben einem Marktelement auch ein Kostenelement enthalten. Nur hierdurch wird sichergestellt, dass neben der Kostenentwicklung auf dem Wärmemarkt auch die dem Versorgungsunternehmen entstehenden Kosten der Erzeugung und der

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  • Zulässiges Werbeschreiben mit beigefügter Kreditkarte – BGH vom 03.03.2011 – Az. I ZR 167/09

    admin 4. August 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Der Bundesgerichtshof hält es für rechtlich zulässig, wenn eine Bank (hier Postbank) einem an eine Vielzahl ihrer Kunden persönlich adressierten Werbeschreiben eine auf den Namen des jeweiligen Adressaten ausgestellte Kreditkarte und ein Formular beifügt, mit dem die Freischaltung der Karte nach Rücksendung an die Bank aktiviert werden kann. Die Bundesrichter sahen darin keine unzulässige Einflussnahme

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  • Unklare Regelung bei Ratenzahlung von Versicherungsbeiträgen – LG Hamburg vom 03.05.2011 – Az. 312 O 334/10

    admin 23. Juli 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Das Landgericht Stuttgart erklärte folgende Klausel in einem Versicherungsvertrag wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden für unwirksam: „Nach Vereinbarung können Sie Jahresbeiträge auch in halbjährlichen, vierteljährlichen oder monatlichen Raten zahlen; hierfür werden Ratenzuschläge erhoben.“ Nach dem Transparenzgebot ist der Verwender Allgemeiner Versicherungsbedingungen entsprechend den Grundsätzen von Treu und Glauben gehalten, Rechte und Pflichten seines Vertragspartners möglichst

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  • Offenlegung einer Vermittlungsgebühr – LG Berlin vom 22.02.2011 – Az. 15 O 276/10

    admin 4. Juli 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Auf der Internetseite eines Portals, über das Hotelreservierungen vorgenommen werden können, erschienen nach Eingabe des Zielorts eine Liste der freien Hotels mit Preisen. Am Ende dieser Seite wurde ein sogenannter Sternchenhinweis wie folgt aufgelöst: „*zzgl. Serviceentgelt. Höhe ist variabel und wird vor Abschluss der Buchung ausgewiesen. Entfällt bei Buchung eines Jahresversicherungspakets und ist nicht erstattungsfähig

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  • Unwirksame Koppelung eines Sonderpreises an sofortige Zahlung – LG Darmstadt vom 06.04.2011 – Az. 25 S 162/10

    admin 1. Juli 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt ist die in einem Vertrag über Lieferung und Montage einer Kücheneinrichtung, in dem ein Sonderpreis vereinbart wurde, verwendete Klausel „der Sonderpreis ist nur gültig bei vollständiger Zahlung am Tage der Lieferung und Rechnungsstellung, bei späterer oder unvollständiger Zahlung ist der Sonderpreis ungültig“ wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden unwirksam, da

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  • BGH prüft Preisanpassungsklauseln in Fernwärmelieferverträgen – BGH vom 06.04.2011 – Az. VIII ZR 66/09

    admin 27. Juni 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte der Verbraucher gegenüber von Fernwärmelieferanten verwendeten Preisanpassungsklauseln mit zwei Urteilen gestärkt. Preisanpassungsklauseln werden den Anforderungen der Fernwärmeverordnung nur dann gerecht, wenn sie neben einem Marktelement auch ein Kostenelement enthalten. Nur hierdurch wird sichergestellt, dass neben der Kostenentwicklung auf dem Wärmemarkt auch die dem Versorgungsunternehmen entstehenden Kosten der Erzeugung und der

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  • Mobilfunkanbieter muss auf teuren Internetzugang für Smartphones hinweisen – LG Münster vom 18.01.2011 – Az. 6 S 93/10

    admin 27. Juni 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Das Landgericht Münster hat entschieden, dass Mobilfunkanbieter ihre Kunden bei gleichzeitiger Vermietung eines internetfähigen Smartphones vor Vertragsschluss auf die Gefahr erheblicher Kosten durch WAP- und Internetverbindungen und die damit einhergehenden Vorteile einer Datenflatrate hinweisen müssen. Bei Verletzung der Beratungspflicht kann das Telekommunikationsunternehmen die im vorliegenden Fall innerhalb von nur 10 Tagen angefallenen Online-Gebühren von über

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  • Ungenaue AGB-Klausel bei Auferlegung der Rücksendekosten – OLG Brandenburg vom 22.02.2011 – Az. 6 U 80/10

    admin 6. Juni 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Nach § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB dürfen dem Verbraucher von einem Internethändler die regelmäßigen Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt werden, wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt oder wenn bei einem höheren Preis der Sache der Verbraucher die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch

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  • Kündigung eines Fitnessstudio-Vertrags wegen Schwangerschaft – AG München vom 09.06.2010 – Az. 251 C 26718/09

    admin 25. Mai 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Ein Vertrag mit einem Fitnessstudio kann vorzeitig gekündigt werden, wenn der Kunde wegen einer Erkrankung keinen Sport an Fitnessgeräten mehr ausüben kann. Dieses Kündigungsrecht kann auch nicht wirksam in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers ausgeschlossen werden. Obwohl eine Schwangerschaft keine Erkrankung ist, sprach das Amtsgericht München einer werdenden Mutter das Recht zur außerordentlichen Kündigung des

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  • Irreführendes Angebot von Exportfahrzeugen im Internet – BGH vom 29.04.2010 – Az. I ZR 99/08

    admin 9. Mai 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Werden durch Internetangebote auch Endverbraucher angesprochen, ist der gewerbliche Anbieter nach der Preisangabenverordnung (PAngV) verpflichtet, stets die Endpreise, also einschließlich Mehrwertsteuer, zu nennen. Ein Autohändler, der auf der Internetseite mobile.de Fahrzeuge zu Nettopreisen anbietet, kann sich nicht darauf berufen, dass er die angebotenen Fahrzeuge ausschließlich an gewerbliche Wiederverkäufer veräußern wollte, worauf durch die Hinweise „Preis

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  • Postzusteller muss Ersatzzustellung mitteilen – OLG Köln vom 02.03.2011 – Az. 6 U 165/10

    admin 5. Mai 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Das Oberlandesgericht Köln erklärte eine in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Paketzustellers enthaltene Vertragsklausel, die eine Ersatzzustellung durch Aushändigung von Briefen und Paketen an Hausbewohner und Nachbarn ermöglicht, ohne eine Benachrichtigung des Sendungsempfängers vorzusehen, für unwirksam. Der nicht angetroffene Empfänger hat ein berechtigtes Interesse an einer Benachrichtigung über die Ersatzzustellung an Hausbewohner oder Nachbarn. Den Einwurf

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  • Werbeanrufe trotz lockerer EU-Regeln unzulässig – BGH vom 10.02.2011 – Az. I ZR 164/09

    admin 9. April 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Wird ein Unternehmen wegen unaufgeforderter und damit unzulässiger Werbeanrufe oder Werbe-E-Mails von Verbrauchern auf Unterlassung in Anspruch genommen, kann es sich nicht darauf berufen, dass die strengen Anforderungen, die das deutsche Recht an die Zulässigkeit von Werbeanrufen bei Verbrauchern stellt, nicht mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar seien. In der Tat geht das deutsche

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  • Fortsetzung eines DSL-Vertrags bei Umzug – AG Lahr vom 10.12.2010 – Az. 5 C 121/10

    admin 24. März 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Kürzlich hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass dem Inhaber eines DSL-Anschlusses kein Recht zur außerordentlichen Kündigung des mit einem Telekommunikationsunternehmen geschlossenen Vertrags vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit zusteht, wenn er an einen Ort umzieht, an dem eine Nutzung der DSL-Technik nicht möglich ist, weil dort keine Leitungen verlegt sind (Urteil des BGH vom 11.11.2010 – III

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  • Irreführende Materialangabe – OLG Düsseldorf vom 05.10.2010 – Az. I-20 U 180/09

    admin 4. März 2011     Verbraucherrecht Urteile

    Wer in seiner Werbung Angaben zu den verwendeten Materialien von Waren macht, sollte genauestens auf deren Wahrheitsgehalt achten. So verurteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf den Betreiber eines Supermarkts wegen irreführender Werbung auf Unterlassung, weil er bei einem angebotenen Hüttenschuh angab, das Obermaterial bestehe aus reiner Schurwolle, obwohl die Strickbündchen am Schaft des Hüttenschuhs aus Polyacryl gefertigt

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  • Widerrufsrecht bei individuell konfiguriertem Laptop – AG Köpenick vom 25.08.2009 – Az. 6 C 369/09

    admin 16. Dezember 2010     Verbraucherrecht Urteile

    Bei sogenannten Fernabsatzverträgen (Versandhandel, Internet) steht dem Verbraucher nach dem Gesetz ein Widerrufs- und Rückgaberecht zu (§ 312d BGB). Dies gilt jedoch dann nicht, wenn Waren geliefert werden, die nach Kundenspezifikation hergestellt wurden. Bietet ein Onlinehändler seinen Kunden die Möglichkeit, sich online die Konfiguration eines Laptops mittels eines Baukastensystems nach seinen Wünschen zusammenzustellen, handelt es

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